Produktion von fortschrittlichen Chemikalien aus biogenen CO2-Emissionen für biobasierte Kreislaufwirtschaft

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Anthropogene CO2-Emissionen sind eine der Hauptursachen für die Klimakrise. Der Großteil dieser Emissionen stammt aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Biobasierte Industrien, kurz BBI, nutzen biologische Rohstoffe anstelle von fossilen Brennstoffen zur Energieerzeugung sowie zur Produktion biobasierter Chemikalien und Materialien. BBI emittieren zwar ebenfalls CO2, können dieses CO2 aber auch als Rohstoff für die Herstellung biobasierter Chemikalien nutzen.

Das Ziel von CO2SMOS ist die Entwicklung einer flexiblen Toolbox. Diese soll aus verschiedenen Technologien bestehen, mit denen CO2 in biobasierte Chemikalien umgewandelt werden kann. Diese Chemikalien sind die Grundlage für biobasierte Produkte wie Verpackungen, Beschichtungen, biologisch abbaubare Kunststoffe und Hochleistungs-Biopolymere. CO2SMOS setzt den Ansatz der Kreislaufwirtschaft um und trägt damit zum Zero-Waste-Ziel und zur Vermeidung von Treibhausgasen bei. Außerdem kann es die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen mindern und die BBI-Branche stärken. Damit werden neue Arbeitsplätze geschaffen.

Im CO2SMOS-Projekt ermittelt der Lehrstuhl für Communication Science, kurz COMM, wie die Öffentlichkeit biobasierte Produkte wahrnimmt und welche Anforderungen es an diese Produkte gibt. COMM ist außerdem Teil einer integrativen Lebenszyklusanalyse, kurz LCA. Für die Untersuchung von Wahrnehmung und von Anforderungen greift COMM auf seine Expertise in qualitativen, quantitativen und statistischen Methoden zurück. Zunächst werden Einflussfaktoren mit qualitativen Methoden erforscht. Danach werden diese Faktoren in einer länderübergreifenden Online-Umfrage quantifiziert. Schließlich werden die Daten genutzt, um die unterschiedlichen Anforderungen zu clustern, verschiedene Verbraucherprofile zu modellieren und Verbraucher in Gruppen zu clustern. Daraus kann COMM Empfehlungen für zielgruppenspezifische Kommunikations- und Produktgestaltungsstrategien ableiten.