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Projektinformationen

  1. Förderung:
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Joint programming initiative more years, better lives: the potential and challenges of demographic change

  2. Zeitraum:
    1. April 2018 bis 31. März 2021

  3. Team:
    Julia Offermann-van Heek
    Dr. Wiktoria Wilkowska

  4. Projektpartner:
    Ass. Prof. Dr. Francisco Flórez-Revuelta Universidad de Alicante, kurz UA, Spanien
    Ass. Prof. Dr. Susanna Spinsante Università Politecnica delle Marche, UNIVPM, Italien
    Prof. Dr. Alex Mihailidis University of Toronto, UToronto, Kanada
    Dr. Liane Colonna Stockholm University, SU, Schweden

 

Europa und andere Länder weltweit stehen aufgrund des demografischen Wandels vor entscheidenden Herausforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Zur Verbesserung der Lebensqualität, zur Sicherstellung eines unabhängigen und gesunden Lebens älterer und gebrechlicherer Menschen und zur Ermöglichung eines aktiven und selbstbestimmten Lebens im Alter und/oder mit Behinderung werden Lifelogging-Technologien eingesetzt. Diese nutzen eine Vielzahl von Sensoren zur Überwachung der Umwelt und ihrer Bewohner, bringen aber neben den Vorteilen des verbesserten Monitoring und der gesteigerten Bewegungsmotivation auch einen erheblichen Eingriff in die Privatsphäre und das Autonomieerleben der Nutzer mit sich.

Durch die zunehmende Integration von Gesundheitstechnologien in das private Umfeld ergeben sich demnach Herausforderungen im Umgang mit sensiblen Daten. Im Projekt geht es darum, in Abhängigkeit von verschiedenen Nutzertypen und Nutzungskontexten die Anforderungen der Nutzer an diese Lifelogging Technologien zu identifizieren, ihre Wünsche, Hoffnungen aber auch Befürchtungen einzubeziehen und so schließlich eine Handlungsetikette zu erstellen. Diese soll in Abstimmung mit den Nutzern festlegen, wer unter welchen Bedingungen Daten abgreifen darf, welche Daten freigegeben werden dürfen und welchen Informations- und Wissensbedarf die Nutzer beim Gebrauch solcher Technologien haben.


PAAL verfolgt vier Teilziele:

  1. Die multidisziplinäre, multikulturelle, multi-gesellschaftliche, geschlechts- und altersbezogene Analyse der mit Lifelogging verbundenen ethischen sowie rechtlichen Privatsphäre- und Datenschutzfragen.
  2. Die Erfassung des Datenschutzbewusstseins der modernen Gesellschaft.
  3. Die Ausarbeitung von Algorithmen zur Datenkonditionierung und –filterung, um die durch die Anwendung der Lifelogging-Technologien entstehenden Datenmassen in kompakte und semantisch aussagekräftige Informationen umzuwandeln, ohne dabei relevante Eigenschaften zu verlieren.
  4. Die Entwicklung und Validierung von datenschutzkonformen und akzeptablen Lifelogging-Diensten.