Promotionen

  Technologieakzeptanz von Kleinbildschirmgeräten für Diabetes-Patienten Urheberrecht: © Industrie für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Dr. André Calero Valdez

Technology Acceptance and Diabetes
User Centered Design of Small Screen Devices for Diabetes Patients

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem nutzerzentrierten Designprozess und seinen Auswirkungen auf die Technologieakzeptanz von kleinen Bildschirmgeräten für Diabetiker. Ziel dieser interdisziplinären Arbeit ist es, einen kompakten Diabetes-Management-Assistenten zu konzipieren, der den Bedürfnissen und Anforderungen seiner potenziellen Nutzer gerecht wird. Darüber hinaus soll ein besseres Verständnis für die Zusammenhänge von technischer Expertise, Domänenspezifität, Diversität und Nutzerakzeptanz in Bezug auf die Medizintechnik erreicht werden. Eine weitere Forschungsfrage beschäftigt sich mit der zielgerichteten Ausstattung der Akzeptanz: Kann der nutzerzentrierte Designprozess, wenn er von Methoden der Forschung für die technische Akzeptanz begleitet wird, systematisch Produkte erzeugen, die mehr Akzeptanz zeigen? Wie dies erreicht werden kann, wird in dieser Arbeit gezeigt.

 
 

Dr. Teresa Brell

Humans in Cars. Users' Journey Towards Autonomous Driving

Auf dieser Reise wurde ein Bewusstsein für die großen Herausforderungen der Mobilität geschaffen. Die intelligenten Fahrzeugtechnologien werden in Zukunft neue Lösungen für mehr Mobilität, Sicherheit und Effizienz im Straßenverkehr darstellen. Ziel dieser Arbeit ist es, mit einem mehrstufigen empirischen Verfahren die für die Technologieakzeptanz relevanten Nutzerfaktoren zu identifizieren und zu quantifizieren. Die gleichzeitige Untersuchung des Automatisierungsgrades, der Situation und des Kontextes ergab, dass eine bedarfsorientierte Mobilität individuelle Angebote mit einer transparenten Kommunikations- und Informationsstrategie schaffen muss.

 
 

Dr. Florian Heller

Natural Interaction with Audio Playback: Tabbing Physical Skills

Als Menschen verfügen wir über inhärente körperliche Fähigkeiten wie stereoskopisches Sehen, räumliches Hören und feinkörnige motorische Fähigkeiten. Im Laufe unserer Geschichte haben wir physische Werkzeuge entwickelt, die diese Fähigkeiten erweitern und nutzen. Der PC als wichtiges Werkzeug unserer Zeit verfügt jedoch über eine Schnittstelle, die für Aufgaben außerhalb des Bürobereichs nicht besonders geeignet ist, aber wir nutzen sie, um mit verschiedenen Arten von Medien zu arbeiten. Das Ziel dieser Arbeit ist es, Schnittstellen für die Audiowiedergabe zu schaffen, die unsere natürlichen Fähigkeiten nutzen.

 
 

Dr. Chantal Lidynia

Count in IT! – Understanding the Acceptance of Life-Logging

Die Vorteile einer ausreichenden Aktivität und einer ausgewogenen Ernährung sind gut dokumentiert. Dennoch zeichnet sich ein Trend ab, zu viel Zeit vor dem Computer zu verbringen, sei es am Arbeitsplatz oder zu Hause. Technologien zur Erfassung des Lebens können dabei helfen, den Überblick zu behalten, z.B. über Schritte oder Kalorien. Sie können auch Erinnerungen geben und zu mehr körperlicher Aktivität anregen, z.B. durch die Vergabe von (virtuellen) Ausweisen. Die vorliegende Arbeit untersucht die wahrgenommenen Barrieren und Vorteile der Nutzung von Life-Logging, um die Akzeptanz dieser Technologien zu verstehen.

 
  Öffentliche Wahrnehmung von Infrastruktur für die Energiewende: Die soziale Akzeptanz von Stromspeichern Urheberrecht: © Industrie für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Dr. Barbara Zaunbrecher

Öffentliche Wahrnehmung von Infrastruktur für die Energiewende: Die soziale Akzeptanz von Stromspeichern

Stromspeicher können dazu beitragen, im Rahmen der Energiewende eine stabile Stromversorgung zu gewährleisten. Bislang ist jedoch wenig über die gesellschaftlichen Anforderungen an Speicherinfrastruktur bekannt. Die Arbeit liefert einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke, indem akzeptanzrelevante Themenbereiche im Kontext von kommunalen Stromspeichern durch empirische Erhebungen identifiziert und Handlungsempfehlungen für die Planung von Speicherinfrastruktur abgeleitet werden.

 
  Wirkung von Technik und Raum auf die nutzerzentrierte Akzeptanzbewertung von Ambient Assisted Living Urheberrecht: © Industrie für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Dr. Simon Himmel

Medizintechnik für eine alternde Gesellschaft: Wirkung von Technik und Raum auf die nutzerzentrierte Akzeptanzbewertung von Ambient Assisted Living

Im Zuge des demografischen Wandels bieten Ambient Assisted Living, kurz AAL, Systeme, einer alternden Bevölkerung mit steigenden Pflegebedarfen potentielle Lösungen. Die Akzeptanzuntersuchung von AAL-Systemen unter Berücksichtigung der Einflussfaktoren “Nutzer”, “Raum” und “Technik” zeigt: Die Art der Technologie hat den größten Einfluss, indirekte Sensorik wird gerade akzeptiert, auch in privaten Räumen. Audio- und Videoüberwachung abgelehnt. Dies gilt generisch, unabhängig von Nutzereigenschaften.

 
  Raumgeist - Prototypen der raumunterstützenden Technik Urheberrecht: © Industrie für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Dr. Kai Kasugai

Space Spirit – Prototypes of the space-supporting technology

Die Arbeit verfolgt eine zentrale Fragestellung: Wie kann Technik einen Raum erweitern? Innerhalb dieser Fragestellung werden verschiedene Punkte adressiert: Wie und wo kann beziehungsweise soll diese Technologie sichtbar werden und welche Rolle spielen Displays bei der Sichtbarkeit der Technik? Wie interagiert ein Mensch mit einem durch Technologie erweiterten Raum und kann hierbei der Raum selbst die Schnittstelle sein beziehungsweise als solche wahrgenommen werden?

 
  Bewohnbare Bits. Adaptive Benutzerschnittstellen für intelligente Umgebung Urheberrecht: © Industrie für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Dr. Felix Heidrich

Inhabitable Bits. Adaptive User Interfaces for Smart Environments

Eine immer größere Anzahl von angeschlossenen Geräten und Systemen wird in Gebäude integriert. Eine grundlegende Anpassung des Interaktionsstils, ähnlich der Adaption von mobilen Apps für Smartphones, steht jedoch noch aus. Darüber hinaus geht es bei den traditionellen Anwendungen der Gebäudeautomationstechnik meist um Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz, aber es gibt viele zusätzliche Möglichkeiten für Nutzungskontexte in Gebäuden. Diese These beschreibt die Entwicklung einer intelligenten Umgebung, die mit Smartphones und anderen Computergeräten verbunden ist. Um diese Verbindung zu erreichen, werden verschiedene Eingabegeräte in die Umgebung integriert. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Umgebung selbst zur Benutzerschnittstelle zu machen, und je nach Nutzungskontext kann der Benutzer die am besten geeignete Art und Weise der Steuerung wählen. Darüber hinaus werden neue Anwendungen jenseits der traditionellen Themen der Gebäudeautomation vorgestellt.

 
  Studien zur Nutzervielfalt im Bereich des umgebungsunterstützten Lebens Urheberrecht: © Industrie für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen Fortgeschrittene Studien zur Nutzervielfalt des umgebungsunterstützten Lebens

Dr. Wiktoria Wilkowska

Acceptance of eHealth Technology in Home Environments: Advanced Studies on User Diversity in Ambient Assisted Living

Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf eine psychologische Perspektive der Technologieakzeptanz, wobei die Benutzer von elektronischer Gesundheitstechnologie, kurz eHealth, in ihrer häuslichen Umgebung berücksichtigt werden. Ziel ist es, Faktoren zu erforschen und zu identifizieren, die eine erfolgreiche Interaktion und Akzeptanz solcher medizinischer Unterstützungstechnologie beeinflussen, die Menschen in einem aktiven und gesunden Altern unterstützen soll. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den Aspekt der Nutzervielfalt gelegt. Um die Ziele zu verwirklichen, wurde ein nutzerzentrierter Forschungsansatz in einem interdisziplinären Umfeld angewandt. Auf diese Weise konnte die Erforschung der Gestaltung und Anpassung von Umgebungssystemen an die individuellen Konzepte und Bedürfnisse optimiert werden.

 
  Ernsthafte Spiele für die Gesundheitsfürsorge im umgebungsunterstützten Leben Urheberrecht: © Industrie für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen Ernsthafte Spiele für die Gesundheitsfürsorge in umgebungsunterstützten Lebensumgebungen.

Dr. Philipp Brauner

Serious Games for Healthcare in Ambient Assisted Living Environments. A Technology Acceptance Perspective

Die Arbeit kombiniert ernsthafte Spiele und umgebungsunterstütztes Leben als Lösung für den demographischen Wandel. Die empirische Evaluation von Spielen für körperliches und kognitives Training mit jüngeren und älteren Menschen konzentriert sich auf Nutzer- und Systemfaktoren und deren Beziehung zu Leistung und Akzeptanz. Sie zeigt, dass Serious Games einen wertvollen Beitrag leisten, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Daher schließt das Buch mit Richtlinien, die den Einsatz von Serious Games in technologieerweiterten Haushalten fördern.

 
  Eine Plattform für autonome, fassadenintegrierte Raumsteuerung Urheberrecht: © Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen A Platform For Autonomous, Facade Integrated Room Control

Dr. Christian Möllering

A Platform For Autonomous, Facade Integrated Room Control

Aktive Systeme in einem Gebäude haben ein enormes Potenzial in Bezug auf Nachhaltigkeit und Komfort. Obwohl sie in frühen Entwurfsphasen noch nicht sehr stark integriert sind, setzen viele Gebäudekonzepte implizit und stark auf solche technischen Systeme. Aufgrund der komplexen Konfiguration der aktiven Systemkomponenten, die für den Erfolg einer Anlage entscheidend ist, sind die meisten Gebäude, wenn sie einmal errichtet sind, weit vom Optimum entfernt. Wenn der Betrieb beginnt, haben die Programmierer der technischen Systeme, die optimieren könnten, das Gebäude längst verlassen.

 
  Protestier als Zielgruppe für Kommunikation bei Energie- und Infrastrukturprojekten Urheberrecht: © Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen Protestler als Zielgruppe für Kommunikation bei Energie- und Infrastrukturprojekten

Dr. Johanna Kluge

Protestler als Zielgruppe für Kommunikation bei Energie- und Infrastrukturprojekten

Protest ist ein wichtiger Teil einer lebendigen Demokratie und spielt eine bedeutsame Rolle bei der Gestaltung gesellschaftlicher Herausforderungen. Protest zu verstehen kann helfen Kommunikationsempfehlungen im Rahmen von Energie-und Infrastrukturprojekten anzupassen und als Basis für Dialog zu nutzen. In dieser Arbeit wird Protest daher als komplexes Phänomen literaturbasiert und empirisch untersucht. Dabei wird ein personenzentrierter Ansatz gewählt, um Eigenschaften von Protestlern zu identifizieren, die sich in Überlegungen zu geeigneten Kommunikationsmöglichkeiten transferieren lassen.

 
  Medizintechnik für eine digitale Gesundheitsversorgung Urheberrecht: © Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen Medizintechnik für eine digitale Gesundheitsversorgung

Dr. Anne Kathrin Schaar

Medizintechnik für eine digitale Gesundheitsversorgung

In Anbetracht des demografischen Wandels wird man in Zukunft innovative Konzepte zur Versorgung von Menschen mit Bedarf an medizinischer Unterstützung benötigen. Moderne medizintechnische Anwendungen bieten Lösungspotential für die entstehenden Herausforderungen. Da für eine erfolgreiche Nutzung solcher Ansätze die Einstellung potentieller Anwender ein erfolgskritischer Faktor ist, werden in dieser Arbeit unterschiedliche Nutzungsparameter aus Sicht zukünftiger Nutzer empirisch untersucht.

 
  Perspektiven-abhängige Wahrnehmung von Altern und Pflege verbunden mit der Akzeptanz unterstützender Technik Urheberrecht: © Institut für Industriekommunikation und Fachmedien (IIF) GmbH an der RWTH Aachen

Dr. Julia Offermann-van Heek

Perspektiven-abhängige Wahrnehmung von Altern und Pflege verbunden mit der Akzeptanz unterstützender Technik

Unterstützende Technik besitzt das Potential, den Alltag für die alternde Bevölkerung zu erleichtern. Bisher ist nur wenig über individuelle Bedürfnisse im Kontext Alter und Pflege bekannt. Daher untersucht diese Arbeit den Zusammenhang zwischen der Wahrnehmung von Altern und Pflege mit der Akzeptanz unterstützender Technik, indem individuelle Perspektiven in einem mehrstufigen, empirischen Konzept miteinander verglichen und nutzerspezifische Design- und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

 
  Akzeptanz, Nutzerdiversität und Design digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen Urheberrecht: © Human-Computer Interaktion Center (HCIC) an der RWTH Aachen

Dr. Luisa Sophie Vervier

Akzeptanz, Nutzerdiversität und Design digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen

Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien, kurz IKT, wie eHealth- und mHealth-Anwendungen, bringen großes Potential zur Verbesserung des Gesundheitswesens mit sich. Die Akzeptanz digitaler IKT ist in Deutschland jedoch bislang gering. Diese Arbeit leistet anhand vier empirischer Untersuchungen einen Beitrag zum Verständnis der Akzeptanz, der Nutzerdiversität und des Designs digitaler IKT im Gesundheitswesen und bietet nutzerspezifische Design- und Handlungsempfehlungen.