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HCIC Mitarbeiter auf der Abschlusskonferenz der Fokusgruppe "Erwerbsbiografien als Innovationstreiber im demografischen Wandel"

Die demografische Herausforderung ist in den meisten Unternehmen Deutschlands angekommen. Das Durchschnittsalter wird sich in den nächsten Jahren erheblich erhöhen und die mitarbeiterstärksten Alterskohorten in den Bereich zwischen 45 und 60 Jahren verschieben. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekte der Fokusgruppe "Erwerbsbiografien als Innovationstreiber im demografischen Wandel" DEBBI, GenBa, iNec und pinowa verfolgen gemeinsam das Ziel durch interdisziplinäre, gestaltungsorientierte Forschung die innovationsförderliche Gestaltung von Erwerbsbiografien in den Unternehmen zu initiieren und modellhaft umzusetzen.

Auf einer zweitägigen Abschlusskonferenz im Wissenschaftspark Gelsenkirchen am 20. und 21. November 2014 stellte das Konsortium des Projektes iNec seine Ergebnisse in einem Vortrag zum Thema „Innovationsfähigkeit durch Digitalisierung steigern“ vor. In diesem Zusammenhang präsentierte Prof. Dr. phil. Eva-Maria Jakobs unter dem Titel „Nutzerzentrierte Community-Gestaltung“ die zentralen Befunde des HCIC. Partner des HCIC im iNec Projekt sind das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) e. V. an der RWTH Aachen, die IntraWorlds GmbH München und GEA Farm Technologies.

Im Ergebnis der mehrjährigen Zusammenarbeit wurden demografieorientierte Modelle der Organisationsgestaltung, Konzepte der Personalentwicklung und Verfahren zur Ermittlung von Innovationspotentialen Älterer erarbeitet und praktisch erpropt. Die im Rahmen der Fokusgruppe entstandenen Instrumente können ab sofort im iBookstore unter dem Titel "Innovationen im demographischen Wandel. Instrumente für den betrieblichen Alltag“ kostenlos heruntergeladen werden.