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Smart Identification

Im Projekt SmartIdentifikation werden in einem deutsch-österreichischen Projektkonsortium Herausforderungen des Migrationsmanagements in Österreich und Deutschland adressiert, die in Folge der Fluchtbewegung 2015/16 zunehmend an Bedeutung gewonnen haben. Dabei stehen neben der Identifikation von Individuen auf Grundlage ihrer Smartphonedaten die Erkennung von (unbegleiteten) Minderjährigen, sowie die Identifizierung und Analyse von Schleuserrouten im Fokus. Die interdisziplinären Projektteams gehen im Kontext dieser Ziele ethischen, juristischen und akzeptanzrelevanten Fragestellungen gleichberechtigt mit den technischen Herausforderungen und Zielen nach. Die wissenschaftlichen und technischen Arbeitsziele beziehen sich dabei konkret auf die nachfolgenden Aspekte:

  • Weiterentwicklung von Techniken zur Ermittlung des Alters von Personen auf Fotos sowie die Adaptierung zur Anwendung zur Erkennung Minderjähriger
  • Entwicklung von Werkzeugen zur Trendanalyse und Visualisierung von Schleuserrouten
  • Entwicklung eines Systems zur systematischen Auswertung von Smartphonedaten für die Identifizierung von Individuen
  • Methoden zur Evaluierung von Dokumenten basierend auf Machine-Learning und Bildauswertung
  • Entwicklung eines Prozesses zur Integration der gewonnenen Informationen in das staatliche Umfeld
  • Erarbeitung von Schnittstellen zum sicheren Datenaustausch
  • Bearbeitung von Datenschutzfragen in Hinblick auf die Nutzung persönlicher und Smartphonedaten
  • Prüfung und Umsetzung geltender ethischer Rahmenbedingungen
  • Analyse der Bedeutung von Privatsphäre für Bürger im Rahmen von Feldstudien

Projektinformation

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), D

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik (BMVIT), AT

Projektträger

VDI Technologiezentrum, Düsseldorf

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH, Wien 

Zeitraum:

01.04.2018 – 31.03.2020

Team:

Dr. Anne Kathrin Schaar, M.A.

Julian Hildebrand, M.Sc; M.A.

Projektpartner:

Lehrstuhl für Communication Science, RWTH Aachen

Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Hochschule der Medien, Stuttgart

Bundespolizeipräsidium Potsdam

G2K Group GmbH, München

SBA Research GmbH, Wien

T3K-Forensics GmbH, Wien

Kibosec GmbH, Wien

Universität Wien

Bundesministerium für Inneres, Wien

T3K Forensics GmbH (assoziierter Partner)

SAP Deutschland SE & Co. KG (assoziierter Partner)

Bilateraler Sprecher und Verbundkoordinator in D:

Dr. André Calero Valdez
Lehrstuhl für Communication Science
email: calero-valdez@comm.rwth-aachen.de