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SITRA 4.0 - Nachhaltige Sicherheitskultur als Transformationsansatz für Industrie 4.0 in KMU 

Ansätze zur Digitalisierung unserer Wirtschaft fokussieren technische Lösungen und Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung. Das Vorhaben SiTra 4.0 erweitert diese Perspektive um den für Transformationsprozesse maßgeblichen Erfolgsfaktor der Partizipation. Nur durch die gleichsame und explizite Berücksichtigung von Kultur und Sicherheitsaspekten in einem partizipativen Ansatz, können die Potentiale der Digitalisierung, respektive der Industrie 4.0, erschlossen werden. Ein partizipativ entwickeltes Sicherheitskulturkonzept ermöglicht die stabile und sichere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine und ist Grundvoraussetzung für die Akzeptanz bei den Mitarbeitern in Unternehmen. Im Rahmen des Projektes SiTra 4.0 soll ein Transformationsansatz entwickelt werden, der die Etablierung eines präventiven, partizipativ und kommunikativ erarbeiteten Sicherheitskulturkonzeptes, als einen maßgeblichen Erfolgsfaktor für die Umsetzung von Industrie 4.0 in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), fördert. Der zu entwickelnde Ansatz hilft Unternehmen, Ressourcen und Barrieren zu identifizieren, ein passgenaues Sicherheitskulturkonzept zu entwickeln und konkrete Maßnahmen zu dessen Etablierung zu ergreifen. Zielkriterien der dazu zu entwickelnden Strategien und Instrumente sind die nachhaltige Wirksamkeit, die Flexibilität und die Etablierung einer überbetrieblichen Präventionsallianz auf dem Weg in eine digitalisierte Arbeitswelt.

Projektinformationen

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Laufzeit:

01.04.2017 -31.03.2020

Team:

Johanna Kluge

Beteiligte Projektpartner:

Lehrstuhl für Communication Science, RWTH Aachen

Professur für Textlinguistik, RWTH Aachen

Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) e. V., RWTH Aachen

Westaflexwerk GmbH

Derichs und Konertz GmbH u Co KG

CBM GmbH